LANDKARTE
Wohin geht’s?

Die BÄRFOOT - Philosophie


Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Menschen durch beruflichen und privaten Stress und die moderne, medial geprägte Lebensart immer weiter von der Natur entfernen. BÄRFOOT hat sich zum Ziel gesetzt, interessierten Menschen wieder einen Zugang zur Natur zu verschaffen.

Die Fähigkeit, in der Natur zurechtzukommen und in ihrem Rhythmus zu leben ist vielen von uns abhanden gekommen. Das Potenzial hierfür schlummert tief in uns und will geweckt werden. BÄRFOOT veranstaltet „sanfte“ Wanderungen abseits der Zivilisation und abseits der etablierten touristischen Anziehungspunkte. Die Teilnehmer unserer Touren können individuell entscheiden, wie schnell und intensiv der Kontakt zum Leben in der Natur aufgenommen wird. Hierdurch wird sichergestellt, dass niemand über seine Grenzen hinausgeht, Grenzerfahrungen und ein Kick Abenteuer jedoch möglich sind. Ein hoher Erholungswert ist so garantiert.

Demut und Respekt vor der Natur: Alle unsere Aktionen unterliegen dem übergeordneten Ziel der Bewahrung und dem Schutz der Natur sowie der Schaffung eines Bewusstseins dafür. Diese Werte leben wir unter anderem in unseren Touren. Konkret bedeutet dies, dass wir Wege und Lagerplätze mindestens so hinterlassen, wie sie von uns vorgefunden wurden und wir bis auf das absolut Unvermeidbare keine Spuren hinterlassen. Die Touren haben wir speziell für euch zusammengestellt. Wir bedanken uns bei den einheimischen, ortskundigen Menschen, die uns bei der Tourenplanung und –begehung sowie der Beschaffung der notwendigen Genehmigungen unterstützt haben.

Kleinwalsertal

Das Kleinwalsertal liegt in den Allgäuer Alpen, südwestlich von Oberstdorf und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Tal ist komplett von hohen Bergen umschlossen, so dass keine Straßenverbindung zum österreichischen Kernland existiert. Hierdurch gibt es keinen Durchgangsverkehr.
Das Fehlen von Autobahn und Zugverbindungen trägt erheblich zur Attraktivität des Tals bei und gibt ihm seinen einzigartigen Charme. Wir werden 3 Tage in dieser wunderschönen Welt inmitten von Bergen zwischen 1.500 und 2.000 m Höhe verbringen. Der Name des Tals kommt von den Walsern, die sich im 13. Jahrhundert - vom Schweizer Wallis kommend - hier niedergelassen haben.
Das Kleinwalsertal wurde bereits in der Steinzeit bewohnt, eine entsprechende Fundstelle werden wir auf unseren Streifzügen besuchen.

Berner Voralpen

Die Schweiz steht für hohe Berge, Kühe und Käse. In den ländlichen Gebieten werden bis heute zahlreiche Traditionen gepflegt. Teilweise wechseln die Dialekte sogar zwischen einzelnen Bergtälern ab. Die im Bereich der Alpen gelegenen Teile des Kantons Bern werden als Berner Oberland bezeichnet. Der Name geht zurück auf den von Napoleon im Jahr 1798 gegründeten Kanton „Oberland“. Aus dieser Zeit stammt das besondere Zusammengehörigkeitsgefühl der dort einheimischen Menschen. Auf ihre Traditionen und den lokalen Dialekt, der für hochdeutsche Muttersprachler kaum verständlich ist, sind die Oberländer sehr stolz.
Die Berge im Berner Oberland fallen steil nach Norden ab, dies wird exemplarisch erkennbar an der berühmten Eiger-Nordwand. Die hochalpine Zone des Berner Oberlandes umfasst Berge bis über 4.000 m Höhe.Unsere Tour führt uns an die Aare, in die schöne Region um den Thunersee und den türkisfarbenen Brienzersee. Von dort aus werden wir die Voralpen erwandern. Bei gutem Wetter werden wir einen einzigartigen Blick auf die hochalpinen Berge genießen können.
Der Kontakt mit Kühen und Käse ist dabei nicht ausgeschlossen.

Steiermark

Die Mürztaler Alpen liegen in der nördlichen Steiermark (einem österreichischen Bundesland) und zählen zu den letzten hochalpin anmutenden Gebirgsstöcken bevor die Alpen gegen die pannonische Tiefebene hin auslaufen. Die Landschaft ist geprägt durch ausgedehnte Hochwälder aus denen die Karstmassive der höchsten Erhebungen wie Veitsch, Schneealm und Rax herausragen, die Höhen bis an die 2000 m erreichen.

Bergisches Land

Das Bergische Land ist aus dem historischen Herzogtum Berg hervorgegangen. Der Name leitet sich nicht, wie landläufig weit verbreitet, von der hügeligen Topographie, sondern vom Namen der das Land über Jahrhunderte beherrschenden Grafen und später Herzöge von Berg ab. Sitz der Grafen von Berg war lange das bis heute gut erhaltene Schloss Burg an der Wupper.
Das Bergische Land wird in Nord-Südrichtung von Ruhr und Sieg begrenzt, in Ost-Westrichtung von Sauerland und der Rheinischen Tiefebene. Es zeichnet sich aus durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit bewaldeten Hügeln, Wiesen und Tälern, durch die so gut wie immer ein kleiner Bach fließt.
Die einheimischen Bergischen haben vieles von ihrer ländlichen Kultur bewahrt, was heute noch vielfach an der Sprache, dem „Bergischen Platt“ und dem Essen, z. B. der „Bergischen Kaffeetafel“ oder den „Panneschieven“ erkenntlich ist. In Bergischen Gerichten werden häufig Wildkräuter wie Brennessel, Salatrauke, Sauerampfer und Löwenzahn verwendet.
Unmittelbar östlich von Köln gelegen, bietet das Bergische Land die Möglichkeit, von Köln und dem Ruhrgebiet aus auch ohne lange Anreise in die Natur einzutauchen und erste Outdoor Erfahrungen zu machen.

Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald, über Jahrhunderte auch zusammen mit dem südöstlich anschließenden Eggegebirge unter dem Namen Osning bekannt, zieht sich vom Tecklenburger Land bis nach Horn-Bad Meinberg. Berühmteste Sehenswürdigkeit ist wohl das Hermannsdenkmal, das an die Schlacht im Teutoburger Wald erinnert. Bis zur Errichtung der Freiheitsstatue übrigens die höchste Statue der Welt. Noch heute ist „der Hermann“ die höchste Statue Deutschlands und von seinem Standpunkt auf der Grotenburg nahe Detmold hat man weite Teile des Teutoburger Waldes im Blick. Dieser Wald kostete nicht nur Varus seine Legionen im Kampf gegen Hermann den Cherusker, auch der Sachsenfürst Widukind, was so viel wie Kind des Waldes bedeutet, zog sich während seiner Widerstandskämpfe gegen Karl den Großen in diese Wald-und Mittelgebirgskette zurück.
So werden auch wir – wenn die Nacht kommt - Rückzug unter den Baumkronen finden. Der „Teuto“ war nie stark besiedelt, aber viele Wehranlagen zeugen von seiner Bedeutung als Sicherheitsquelle für die umliegenden Bewohner. Heute er mit seinen zertifizierten Qualitätswanderwegen Bestandteil des Netzes der Weit-und Fernwanderwege, die ihn individuell erfahrbar machen.

Gasteinertal

Das Gasteinertal ist ein 40 km langes Tal im Pongau im Bundesland Salzburg/Österreich. Es wird von der Gasteiner Ache durchzogen. „Die Gastein“ - früher im Dialekt und heute noch gebräuchlich für den „grau-braunen Fluss“ - ist das größte Seitental der Salzach und wurde bereits in keltischer und römischer Zeit begangen. Wahrscheinlich wurde es auch in dieser Zeit besiedelt. Bis in das 20. Jahrhundert konnte das Tal nur über Bergwege durch die Gasteiner Klamm erreicht werden. Befahren werden kann das Tal von Süden ausschließlich durch den Tauerntunnel der Tauernbahn und von Norden durch den Klammsteintunnel, der sich zum Salzachtal hin öffnet.
Alpine Landwirtschaft, Bergbau und das Badewesen bestimmten das Tal. Landwirtschaft bis in die höchsten Bergregionen und die Entdeckung der ersten Gasteiner Heilquellen machten das Tal im 13. und 14. Jahrhundert bekannt.
Das Gasteinertal besticht durch eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft mit grünen Almen, klaren Bergseen, Hochmooren, und dichten Wäldern – die Gasteiner Bergwelt hat alles zu bieten, was das Trekkingherz begehrt.

Schwarzwald

Der Schwarzwald ist das größte und höchste Mittelgebirge in Deutschland. Eiszeitlich geprägt und zumeist dicht bewaldet erstreckt er sich im Süden, unweit von Freiburg im Breisgau gelegen, in Höhen über 1.400 m. Hier liegen die höchsten Schwarzwaldberge, der Feldberg (1.493 m), das Herzogenhorn (1.415 m) und der Belchen (1.414 m). Hier liegen auch erfrischende Mittelgebirgsseen wie Titisee, Schluchsee oder Feldsee. Der Schwarzwald ist für seine ausgeprägten Wanderwege überregional bekannt. Wir wollen ihn auf unserer Tour ein wenig anders erleben.

Hunsrück

„Mosel, Nahe, Saar und Rhein, schließen unsern Hunsrück ein.“ Dies lernen auch heute noch viele Grundschulkinder, wenn die naturräumliche Lage dieses schönen und alten Mittelgebirges unterrichtet wird. Auf Grund seiner dünnen Besiedlung kommen hier noch viele Wildtiere und Vogelarten vor. Die Höhenfläche des Hunsrücks liegt im Schnitt auf ca. 400 bis 500 m Über NN; zu den angrenzenden Flußtälern fällt das Gelände meist steil ab. BÄRFOOT plant aktuell eine interessante Wochendtour durch Wiesen und Wälder dieser herrlichen Kulturlandschaft.